{"id":1558,"date":"2018-11-10T20:35:42","date_gmt":"2018-11-10T19:35:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rt-51.de\/?p=1558"},"modified":"2018-11-10T20:49:29","modified_gmt":"2018-11-10T19:49:29","slug":"rt51-spendet-fuer-norder-hospizverein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rt-51.org\/?p=1558","title":{"rendered":"RT51 spendet f\u00fcr Norder Hospizverein"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Bereits in dritter Generation setzen sich Auricher und Norder im Round Table RT51 Aurich-Norden ehrenamtlich daf\u00fcr ein, damit es anderen besser geht. Der heutige Tischabend im Reichshof in Norden mit aktiven Tablern (unter 40 Lebensjahren) und so genannten Old Tablern (\u00fcber 40 Jahre) begann zun\u00e4chst schwerm\u00fctig.<\/p>\n<p>Der F\u00f6rderverein station\u00e4res Hospiz Norden e.V. berichtete von der t\u00e4glichen Arbeit mit todkranken Menschen. Eine, wie wir Tabler finden, wichtige Arbeit, da die Familien und die Pflegerinnen und Pfleger in dieser Zeit, in der einem die Endlichkeit des Lebens nahe getragen wird, zusammenstehen m\u00fcssen. Diese Zeit, die viele Familien mit ihren Angeh\u00f6rigen noch einmal sehr intensiv verbringen m\u00f6chten, sollte in einem m\u00f6glichst unbelasteten Umfeld erlebt werden k\u00f6nnen. Hospize, wie es sie etwa in Leer oder Jever, und bald auch in Emden geben wird, sind solche Orte.<\/p>\n<p>\u201eHier k\u00f6nnen die \u201aG\u00e4ste\u2018, wie wir sie nennen, den Zusammenhalt der Familie noch einmal intensivsp\u00fcren\u201c, betont Ina Franke vom Verein. Wie stark die Nachfrage nach einem Hospiz f\u00fcr die ostfriesischen Inseln, den Landkreis Aurich und speziell die Stadt Norden ist, zeigen Zahlen des Vereins. Im Jahr 2016 sind 91 Patienten auf der Palliativstation des Norder Krankenhauses verstorben, die meisten an Krebs. 40 davon hatten zuvor den Wunsch ge\u00e4u\u00dfert, in einem Hospiz untergebracht zuwerden. \u201eDiesem Wunsch wollen wir mit einem solchen Geb\u00e4ude gerecht werden\u201c, erg\u00e4nzt RudolfKleen.<\/p>\n<p>Er vertritt im Besonderen die Insulaner, f\u00fcr deren Angeh\u00f6rige es besonders schwer ist, Ihre Verwandten in Hospizen auf der ostfriesischen Halbinsel zu besuchen. Gerade weil Norden eine wichtige Schnittstelle f\u00fcr den Verkehr zu den Inseln sei, biete es sich an, hier ein Hospiz zu errichten.<\/p>\n<p>Der Verein hat auch schon konkrete Pl\u00e4ne, ja, sogar eine 3D-Animation, die schon eine weitereAusbaustufe f\u00fcr ein ambulantes Hospiz zeigt. \u201eDer Landrat Harm-Uwe Weber hat uns mehrfach m\u00fcndlich zugesagt, dass er ein Hospiz in Norden zwischen UEK und Johann-Christian-Reil-Haus unterst\u00fctzt, auch beim Grundst\u00fcck, denn 2019 soll Grundsteinlegung sein. Uns fehlt nur noch die schriftliche Best\u00e4tigung bevor wir weiter machen k\u00f6nnen\u201c, so Kleen weiter.<\/p>\n<p>Hell und ger\u00e4umig soll es werden, mit Gemeinschaftsbereichen, Zimmern, in denen auch Angeh\u00f6rige \u00fcbernachten k\u00f6nnen. Jedes Zimmer soll mit einer kleinen Terrasse ausgestattet sein, auf die diePflegebetten unkompliziert geschoben werden k\u00f6nnen, wenn die Sonne scheint. \u201eWo man den Nordseewind sp\u00fcren kann\u201c, meint einer der Tabler. Einige in der Runde haben selbst schon Erfahrungen mit Hospizen gemacht, und gleicherma\u00dfen erlebt, wie schwer es ist, einen Platz f\u00fcr Angeh\u00f6rige dort zu bekommen. In nur einem Satz macht Ina Franke deutlich, wie hoch die Nachfragean der K\u00fcste ist: \u201eDie G\u00e4ste eines Hospizes bleiben im Schnitt nur ca. neun Tage \u2013 mache mehr,manche etwas weniger\u201c.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Rund zwei Millionen Euro Baukosten sind veranschlagt, der Kauf des Grundst\u00fccks nicht einberechnet.<\/p>\n<p>95% der Kosten eines Hospizplatzes tr\u00e4gt die Krankenkasse, f\u00fcr den Rest kommen Tr\u00e4gergesellschaften oder -Vereine auf. F\u00fcr Norden gibt es schon konkrete Gespr\u00e4che in diese Richtung, solange m\u00fcsse man aber damit rechnen, den Eigenanteil von 120.000 Euro j\u00e4hrlich \u00fcber den F\u00f6rderverein aufbringen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck, bekommt dieser schwerm\u00fctig begonnene Abend gegen Ende des Vortrags von Rudolf Kleen und Ina Franke doch noch eine gewisse Leichtigkeit.<\/p>\n<p>Denn der Round Table RT51 Aurich-Norden hat bei der langen Einkaufsnacht in Norden in der Innenstadt einen Caipirinha-Stand aufgebaut, traditionell vor dem Gesch\u00e4ft von Intersport Reinhardt, und Getr\u00e4nke f\u00fcr den guten Zweck verkauft. Die Norderinnen und Norder haben flei\u00dfig getrunken, somit freuen wir uns, dass wir am heutigen Abend eine Spende in H\u00f6he von 1000\u20ac an den F\u00f6rdervereinstation\u00e4res Hospiz Norden e.V. \u00fcbergeben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eWir unterst\u00fctzen damit nicht nur die Gr\u00fcndung einer nach unserer Meinung wichtigen Institution f\u00fcrNorden, den Landkreis Aurich und die ostfriesischen Inseln, sondern wir wollen damit auch die Arbeitwertsch\u00e4tzen, die die vielen Helferinnen und Helfer schon in das Projekt gesteckt haben\u201c, sagt ArminRoss, Pr\u00e4sident des RT51.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits in dritter Generation setzen sich Auricher und Norder im Round Table RT51 Aurich-Norden ehrenamtlich daf\u00fcr ein, damit es anderen besser geht. 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